Harmonie-Blog

(Danke für das Bild von cocoparisienne auf Pixabay)

 

Willkommen im Harmonie-Blog - für mehr Harmonie in Dir und um Dich herum!

(Spirituelle Methoden sind kein Ersatz für medizinische oder verhaltenstherapeutische Untersuchungen und Behandlungen, oft aber wunderbare Ergänzung dazu. Alle vorgestellten bzw. von mir angewendeten Methoden sind naturwissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt. Viele Tierhalter und mich haben sie dennoch überzeugt.)

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2019-10-08

Gedanken zur Tierkommunikation…

Bei der Tierkommunikation werden reine, “formlose” Energieimpulse ausgetauscht.
Unser Kopf ist es, der daraus Bilder, Worte, Farben, Gefühle usw. macht. Sehr von unserer inneren Einstellung, unseren Ansichten und Glaubenssätzen beeinflusst - von unserem Unterbewusstsein.

Oft wird vermutet, dass damit alle Probleme auf einen Schlag gelöst sind. Denn wir sagen dem Tier einfach, was wir für Richtig oder Falsch halten und dann hält es sich schon dran…

… und wenn nicht? 
Dann funktioniert Tierkommunikation eben nicht.

Aber ist es wirklich so einfach?

Der Begriff “Kommunikation” sagt ja schon aus, dass es jemanden gibt, der etwas mitteilt und jemanden, der etwas aufnimmt. Ansonsten ist es keine Kommunikation.

Das bedeutet aber auch, dass “wirkliche” - ich will mal sagen - “harmonische” Kommunikation bedeutet, auch zuzuhören und die passenden Fragen zu stellen, um den anderen zu verstehen und auf ihn eingehen zu können. 
In dem Fall ist Tierkommunikation ein Geschenk!

Tierkommunikation als alltäglicher Begleiter

Die Tierkommunikation kann ein wunderbarer Begleiter in unserem Leben mit den Tieren sein.

Trotzdem ist es wichtig daran zu denken, dass es immer eine Momentaufnahme ist.
Genau wie sich unser Befinden, unsere Einstellung, Wünsche und Bedürfnisse je nach Situation und Tagesform verändern können, tun sie das auch bei unseren Tieren. Aber…

Sie programmiert Dein Tier nicht um!

Wir werden kein Tier durch eine Kommunikation völlig umkrempeln können. 
Das können wir ja nicht einmal so einfach mit einem Menschen tun, der “unsere” Sprache spricht. 
Und wäre das dem jeweiligen Lebewesen gegenüber denn überhaupt fair?

Wir selbst lassen uns ja auch nicht einfach von jemandem komplett verändern, nur weil derjenige uns etwas sagt. 
Selbst dann nicht, wenn wir erkennen, dass er womöglich recht hat.

Aber natürlich beeinflussen solche Dinge uns bewusst oder unbewusst. Je nachdem, wie “offen” wir für so etwas gerade sind.

Das hat sehr viel mit unserer inneren Einstellung zu uns selbst, zu unserem Leben und der ganzen Welt zu tun. Aber auch mit ganz natürlichen “Trieben”, die in uns stecken.

Unsere Tiere sind da wie wir. Auch sie folgen mehr oder weniger ihrem freien Willen und vor allem auch ihren Trieben.

Uns Menschen ist aber oft eigen, dass wir gern etwas wollen, unsere Körpersprache oder innere Einstellung aber nicht wirklich dahintersteht.
Oder aber, dass wir überhaupt nicht begreifen oder wahrhaben wollen, was unser Gegenüber - in dem Fall unser Tier - gerade möchte.

Welche Rolle spielt die “Beziehung”?

In einer Beziehung geht es aber immer auch darum, was der andere will und aus den eigenen Wünschen und Bedürfnissen und denen des anderen ein passendes Gleichgewicht herzustellen.

Sicher lässt sich nicht immer jeder Wunsch erfüllen. Das muss auch gar nicht sein.
Aber im Großen und Ganzen sollten alle wichtigen Bedürfnisse in angemessener Form befriedigt werden - auch wenn es nicht unsere Bedürfnisse sind.

Nur dann können wir von einer respektvollen, wertschätzenden Beziehung sprechen, die wir uns doch auch wünschen.

Und nur dann sollten wir uns erlauben dürfen, gewisse Dinge auch zu verlangen.
Denn in den meisten Fällen haben sich die Tiere nicht ausgesucht, bei uns zu leben. 
WIR haben das entschieden.

Also sollten auch wir es sein, die unseren Tieren möglichst das Leben gönnen, was sie brauchen, um sich in ihrem ganzen Sein entfalten zu können - so gut das in unserer zivilisierten Welt unter Rücksichtnahme anderer Menschen und Tiere möglich ist.

Alle Er-ziehung bringt also nichts, wenn es in der Be-ziehung hakt. In der Beziehung zu unseren Tieren, aber auch zu uns selbst und unserem Umfeld.

Daher kann Tierkommunikation Wege, Lösungen, Chancen aufzeigen. 
Oftmals gehört es aber dazu, diese Wege dann auch zu gehen. 
Möglichkeiten zu finden, die Chancen in unserem Alltag, in unserem Lebensumfeld möglichst optimal umzusetzen. 
Also Wege finden, damit alle Beteiligten möglichst glücklich und zufrieden sind.

Weg von alten Gewohnheiten

Um etwas zu verändern, müssen wir uns manchmal aus unseren eigenen Gewohnheiten herauswagen. Denn wir sind “Gewohnheitstiere” und möchten unbewusst - auch wenn vieles vielleicht anders besser wäre - nicht aus unserem gewohnten Alltag heraus.

Doch genau in diesem Unbekannten, neuen Bereich, liegen oftmals die Möglichkeiten und Lösungen, unser aller Leben harmonischer ins Gleichgewicht zu bekommen.

“Lass den Hasen laufen, bleib bei mir!”

Dies per Tierkommunikation zu vermitteln, bringt meist nicht viel.

Durch Tierkommunikation kannst Du aber vielleicht besser nachvollziehen, was da zum Beispiel in Deinem Hund vorgeht. Welch “geiles” Gefühl das bringt, hinter dem Hasen herzulaufen - egal, ob er ihn bekommt oder nicht.

Und dieses Verstehen, dieses Nachvollziehen ermöglicht es Dir vielleicht, es als Chance zu sehen:

Dein Hund möchte jagen?

Dann biete ihm eine Jagd an, die Du steuerst. Die Du mit ihm gemeinsam angehst. 
Biete ihm einen “Hasen”, den er jagen darf. Zum Beispiel in Form eines Futterbeutels, Treibball, ….
Mache es für ihn genauso spannend, wie mit einem echten Hasen. Und lass ihn dieses geile Gefühl nur noch in Eurem gemeinsamen Spiel erleben.

Das bedeutet natürlich auch: vermittle ihm klar und deutlich, dass er den “echten” Hasen in Ruhe zu lassen hat. 
Stopp - bis hierher und nicht weiter. Und das eben nicht nur in Form von Tierkommunikation, sondern auch mit Deinem ganzen Körperausdruck.

“Sei still!”

Auch so ein typisches Beispiel. Einfach diese Info zu übermitteln, bringt nichts, wenn Dein Hund andere Hunde wie bekloppt anbellt.

Warum???

Er hat ja einen Grund dazu! Und aus seiner Sicht bestimmt sogar einen richtig guten.

Vielleicht ist es Frust, weil er mit dem anderen Kontakt aufnehmen möchte, Du ihn aber nicht oder zu selten lässt.

Vielleicht stecken aber auch Angst und Unsicherheit sowie ein immenser Druck dahinter, weil er sich zu dem Verhalten genötigt fühlt, weil Du ihn nie vor “überschwänglichen” Hunden beschützt hast. Er musste lernen: Angriff ist die beste Verteidigung.

Vielleicht steckt bei Deinem Hund aber auch noch ganz etwas anderes dahinter. Wer weiß?

Auch Pferde kommunizieren

Dein geliebtes Pferd tut nicht das, was Du gern hättest?

Auch mit ihm kannst Du natürlich kommunizieren!

Aber bitte wertschätzend und respektvoll, wie mit jedem anderen Lebewesen auch. 
Dann wirst Du vielleicht bald ganz anders über Dein Pferd denken können.

Möglicherweise sieht es überhaupt keinen sinn darin oder es versteht überhaupt nicht, was Du eigentlich von ihm willst.

Oder es hat gesundheitliche Probleme, die es Dir damit deutlich zeigen möchte.

Tierkommunikation als Wegweiser

Vielleicht erfährst Du über eine Tierkommunikation auch, dass Deine Katze nicht aus Dreistheit, sondern vor lauter Aufregung kurz vorm Füttern ans Stuhlbein pinkeln “muss”.

Es gibt viele Möglichkeiten des “Warum”.

Tierkommunikation kann ein Weg sein, diese Dinge herauszufinden.

Vieles lässt sich aber auch ohne den bewussten Einsatz von Tierkommunikation allein durch genaue Beobachtung und evtl. verschiedene Versuche herausfinden.

Verstehen ist der 1. Schritt zur Veränderung

Im nächsten Schritt kannst Du dann eine Veränderung in Gang bringen. Aber natürlich musst Du dazu wissen, wie.
Wen Dir die Ideen dazu fehlen, lass Dich durch andere inspirieren. Oder lass jemanden von außen draufschauen. 
Manchmal sehen wir die einfachsten Möglichkeiten nicht, weil wir “zu nah am Projekt” sind.

Das macht überhaupt nichts und ist völlig natürlich. Nur hol Dir in solch einem Fall bitte Unterstützung.
Denn wichtig ist, überhaupt etwas zu verändern und in die Wege zu leiten. Denn ansonsten KANN sich nichts verändern. 

Denk dabei daran, dass wir nicht nur spirituelle Wesen sind, sondern uns auch ein irdischer Körper zur Verfügung steht.

Auch Tiere nutzen nicht nur Tierkommunikation, um zu kommunizieren

Sehr deutlich verwenden sie zum Beispiel auch Gerüche, Laute und die Körpersprache.
Natürlich nicht nur in Bezug auf uns sondern auch mit Artgenossen und teilweise sogar mit anderen Tierarten, Pflanzen usw.

Auch wir sollten uns an all unsere körperlichen Möglichkeiten erinnern und sie wieder ganz bewusst einsetzen. Gerade auch in Bezug auf unsere Tiere.

Denk an die natürliche Ganzheitlichkeit

Versuche Dein Tier im Ganzen und die jeweilige Situation, das gesamte Umfeld wahrzunehmen, anstatt nur das Verhalten, das Dich vielleicht gerade stört.

Manchmal kann Unterstützung von außen dabei hilfreich sein, Deinen Blickwinkel zu verändern, die Situation aus einer anderen Warte zu betrachten, Dich selbst besser kennenzulernen usw.

Auch Tiere untereinander “unterhalten sich” über Tierkommunikation miteinander - innerhalb ihrer Art, aber auch mit anderen Tieren, Pflanzen, Verstorbenen usw.

Tiere “übersetzen” die Infos nicht erst umständlich in Bilder und Worte, um sie zu verstehen - so wie wir es meist tun.
Sie kommunizieren “direkter” über formlose Energieimpulse - oft ganz bewusst. Ihnen kommt nicht so oft der Kopf dazwischen, wie uns.

Diese unbewusste, direkte mentale Kommunikation ist etwas völlig Natürliches.

Auch wir Menschen tun es hier und da ganz unbewusst. Nur funkt gern unser Kopf dazwischen.
Bewertet, ordnet ein, macht Worte und Bilder daraus usw.

Uns fehlt einfach oft der ganz natürliche Bezug zur Welt, zu unserem ganzen Sein und zu allem, was ist.

Versuchen wir uns über die Tierkommunikation dieser Natürlichkeit wieder zu nähern, vergessen wir manchmal, dass es noch andere Arten der Kommunikation gibt. Und die sind genauso natürlich und gehören genauso dazu. 
Zum Beispiel Körpersprache, die olfaktorische Kommunikation (über Gerüche) usw.

Unsere Tiere und jeder Käfer da draußen macht es uns vor.

Würde Tierkommunikation allein ausreichen, warum sollten sich dann all die anderen Kommunikationsformen überhaupt gebildet haben?

Es ist daher auch wichtig, dass Du Dich nicht nur auf Tierkommunikation konzentrierst.

Deine Körpersprache, die Beziehung zu Deinem Tier, Deine innere Einstellung, Glaubenssätze usw. sind genauso wichtig.

Und wenn Du Dir in diesen Bereichen bewusst und klar bist, läuft Tierkommunikation ganz automatisch mit ab.

Deine innere Einstellung zählt

Gerade aus einem unklaren, ungeordneten Unterbewusstsein heraus, rühren immer wieder Missverständnisse.

Versuche daher Deinen Blick immer wieder zu variieren, Dich für verschiedenste Möglichkeiten zu öffnen und mache Dir ein möglichst umfassendes Bild aus allem - ggf. mit Unterstützung.

Manchmal ist es wie beim Puzzeln. Auf einem einzelnen Puzzle-Teil kannst Du gar nichts erkennen - oder höchstens etwas erahnen, was es vielleicht aber gar nicht wirklich darstellt.

Erst alle Puzzleteile zusammen - oder zumindest ein Großteil - passend angeordnet, ergibt ein Bild, auf dem Du wirklich etwas erkennen kannst.

Wenn Du einmal an einem Punkt bist, wo es hakt; wenn Dir also noch wichtige Puzzleteile fehlen oder Du sie nicht passend angeordnet bekommst, lass Dir gerne von mir helfen.

Lass uns vielleicht schauen, welche Antworten wir von Deinem Tier über eine Tierkommunikation erhalten können.

Oder wir stellen im Vorgespräch fest, dass es neben der Tierkommunikation zusätzliche oder sogar sinnvollere Möglichkeiten gibt, um Euer Zusammenleben harmonischer zu gestalten.

Melde Dich gern bei mir - ich freu mich auf Dich und Dein Tier!

Alles Liebe
Selina

Admin - 10:54:56 @ Seelenarbeit | Kommentar hinzufügen

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