Der Harmonie-BLOG

Hunde in Harmonie(Danke für das Bild von cocoparisienne auf Pixabay)

Willkommen im BLOG - für mehr Harmonie in Dir und um Dich herum!

(Spirituelle Methoden sind kein Ersatz für medizinische oder verhaltenstherapeutische Untersuchungen und Behandlungen, oft aber wunderbare Ergänzung dazu. Alle vorgestellten bzw. von mir angewendeten Methoden sind naturwissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt. Viele Tierhalter und mich haben sie dennoch überzeugt.)

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06.03.2020

Hundetraining - und weißt Du eigentlich, welche Kraft in Deiner Energie steckt?

Viele Hundehalterinnen achten so sehr auf alles, was sie in der Hundeschule gelernt haben, dass sie ihre eigene Energie völlig vernachlässigen.
Es wird in der Hundeschule oft ganz genau geschaut, dass Lob, Klick und/oder Leckerchen zum richtigen Zeitpunkt kommen, welches Kommando benutzt wird, dass es klar und deutlich ist, dass bei jeder Hundebegegnung geübt werden muss usw.

Statt sich im Sozialverhalten zu üben, sollen die Hundis brav „Sitz“ machen und ihren Menschen anschauen, während prima Spielkameraden dran vorbeilaufen. (Wobei sie ja eigentlich meist nach dem Leckerchen schauen, dass Frauchen schon „brav“ aus der Tasche gekramt hat…)

Unsere Hunde sind doch hoch-soziale Lebewesen, genau wie wir. Manchmal scheinen sie sogar sozialer als manche Menschen…

Mal ehrlich – was würdest Du machen, wenn Dein Partner nur auf Dich hört und achtet, wenn Du eine Flasche Bier dabei hast? Oder seinen Lieblings-Schokoriegel?

Oder wenn die Kinder nur „gehorchen“, weil Du ihren Lieblingsteddy mit schlürst? (oder heutzutage eher ihr SmartPhone)

Du würdest etwas ins Spiel bringen, dass viele im Hundetraining einfach außer Acht lassen. Dabei ist es viiiiiel wirkungsvoller als Leckerchen & Co. Und wir tragen es immer bei uns – im Gegensatz zu Ball, Leckerchen, Futterbeutel & Co.

Wenn mal Ball und Leckerchen Zuhause vergessen wurden…
„Ja, die hört jetzt nicht, weil sie weiß, dass ich nichts mit hab.“ 
Oder „Dem ist halt jetzt langweilig.“

Doch was haben wir immer dabei???
Unsere Energie.

Und gerade die ist das Wertvollste, was wir im Zusammenhang mit sozialen Lebewesen einsetzen können. Egal ob Mensch oder Hund oder…

Du kannst Deinen Hund allein durch Deine Energie loben, ihn zurechtweisen, ihn „freigeben“ oder einschränken.

Wenn Du in Deiner Energie klar bist, wird er Dich verstehen (lernen).
Und wenn nicht, musst Du vielleicht auch mal etwas deutlicher werden. Gerade am Anfang.

Mit der Zeit wird diese „energetische Kommunikation“ immer feiner.

Schau es Dir bei Welpen an, wie sie von ihrer Mutterhündin lernen, wenn Du die Möglichkeit dazu hast.
Sie knurrt beispielsweise, droht mit ihrer ganzen Körperhaltung und setzt sofort nach, wenn das nicht verstanden wird. Sie ist voll und ganz im Hier und Jetzt und setzt ganz exakt ihre Energie ein, wie sie nötig ist. Sie spiegelt sich in ihrer Körperhaltung, ihrer Mimik, ihrem ganzen Verhalten.

Und das sobald die Welpen alt genug dafür sind und nicht erst, wenn sie erwachsen werden.

Naturgemäß verstehen sie anfangs nicht, was Muttern meint. Sie ist dann plötzlich nur anders. Eine völlig andere Energie geht von ihr aus. Doch sie lernen schnell, weil Muttern so eindeutig ist und ggf. sofort nachsetzt.

Mit der Zeit genügt dann ein Anspannen des Körpers, ein strenger Blick, vielleicht mal zusätzlich ein Knurren oder ein leichtes anheben der Lefze oder was auch immer. Die Kommunikation, der Einsatz der Energie, wird feiner.

Wo Hunde uns in der Regel auch meilenweit voraus sind: 
Sie sind nicht nachtragend. 

Sobald der andere kapiert hat, ist auch wieder gut. Die Energie ist wieder ruhig und entspannt. Warum?

Weil sie ihre Energie nicht ständig unterdrücken, wie wir oftmals.

In der Regel erleben es viele Hunde in den meisten Hundeschule anders: Frauchen und Herrchen dürfen bloß nicht „böse“ sein, immer nur positiv bestärken. Und wenn was nicht klappt, haben sie eben nicht genug geübt.

Dazu solltest Du wissen: 
Im Schnitt muss ein Hund „Hundeschul-Übungen“ etwa 3.000 Mal (!) richtig durchführen und dafür gelobt werden, damit es auch in Situationen mit größerer Ablenkung „sitzt“. 

Das gilt für Sitz, Platz, Bei Fuß, Bleib, … und all die anderen Dinge, die Du Deinem Hund lt. Hundeschule unbedingt von klein auf beibringen musst.

Ganz ehrlich – Wenn Du alles 3.000 Mal (!) übst – hast Du dann überhaupt noch Zeit, mit Deinem Hund das Leben zu genießen?

Und wie soll er Sozialverhalten in dem Alter üben, wo er zeitgleich 3.000 Mal Sitz, Platz, Bleib und was weiß ich noch üben muss?

Hast Du für solche „Spielchen“ nicht noch sein Leben lang Zeit? 
Sitz, Platz und all die Dinge kann ein Hund auch noch mit 3, 5 oder 10 Jahren lernen. 
Das beweisen all die tollen Second Hand Hunde, die noch relativ „ungeformt“ zu neuen Tierhaltern kommen.

Was Dein Hund, wenn er noch jung ist, mit als erstes lernen muss, ist Sozialverhalten
Und dazu braucht er eben Sozialkontakte. Viele.

Wenn Du mehrere Hunde hast, prima. 
Aber die allermeisten Hunde sind doch eher „Einzelkinder“. Und wir können uns noch so viel bemühen – einen Hund werden wir ihnen niemals ersetzen können.

Warum müssen so viele Hunde in „Einzelhaft“ leben?

Und hier ist das Problem. Von den Hunden, die mir so begegnen, sind viele mit Frauchen oder Herrchen brav in die Hundeschule gedackelt. All die Übungen wurden aber bei über 90 % nicht 3.000 Mal (!) und unter Ablenkung perfekt durchführt und gelobt. Es sitzt also nicht wirklich.

Die Folge?

Hundi nimmt die Beine in die Hand, sobald er die für ihn passende Gelegenheit dazu sieht – Kaninchen, Jogger, anderen Hund, einen leckeren Kuhfladen, in den man sich mal reinlegen kann,…

Und dann ist nix mehr mit positiver Verstärkung. Dann wird hysterisch gebrüllt und Hundi fragt sich nur, was der Quatsch nun wieder soll.

Ja, da ist Energie zu spüren! Eine ganze Menge sogar! 
Aber einordnen kann er sie nicht wirklich. 
Denn er hat in seinen Augen ja nichts verkehrt gemacht! 
Und sonst ist Frauchen ja auch immer super lieb und bestärkt fleißig positiv.

Denn so haben sie es in der Regel in der Hundeschule gelernt: „nett“ sein und im passenden Moment Futterautomat spielen.

Ganz ehrlich: Hast Du eine gute, soziale Beziehung zu Deinem Kaffeeautomaten an Deinem Arbeitsplatz? 
Der hat im Grunde auch immer die gleiche Energie – egal was Du tust. 
Und wenn Du die passenden Knöpfe drückst, gibt’s auch ein „Leckerchen“. 

Aber würdest Du auf ihn hören, wenn er Dir sagt, was Du zu tun oder zu lassen hast?

Das Problem der „immer-nett-sein-Energie“ ist: Unterschwellig spüren Hunde, ob hinter dem „nett-sein“ wirklich Nettigkeit ist, oder doch etwas anderes. 
Vielleicht Genervtheit, Wut, Verwirrung,…

Und selbst wenn sich jemand tierisch freut, muss er ja seine Haltung wahren und passend Klick und das Leckerchen geben. 
Schwupp ist man wieder in der anzuwendenden Technik und nicht in der eigenen, wirklich vorhandenen Energie.

Und das funktioniert im Alltag eben nur bedingt, wenn rundherum auch alles rosarot ist.

Grenzen-setzen ist jedoch nichts „Böses“.

Ja, es ist eine Einschränkung, andererseits aber auch das Bieten von Sicherheit. 
Denn wenn Du einschränkst, solltest Du auch nach außen für Sicherheit sorgen können.
 
Wenn Dein Hund Richtung Straße rennt und ein Auto kommt angefahren – ist Einschränkung da wirklich so „böse“?

Abgesehen davon hat der, der die meisten Freiheiten hat, auch das meiste Sagen – und die meiste Arbeit inkl. Stress. 

Denn er muss sich ja auch um alle kümmern, für Sicherheit sorgen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen usw.

Aber zurück zur brenzligen Situation. Was passiert mit Frauchens Energie, wenn es mal brenzlig wird, sie aber nur „nett-sein“ gelernt hat?

Wenn Bello aus der Haustür entwischt und Richtung Straße rennt, oder ein Rennradfahrer angedüst kommt und Du nur noch wenige Sekunden Zeit hast, um Deinen Hund vom Weg zu holen?
Die „nette“ Energie in Dir, die nichts anderes kennt, gerät in Panik.

Und genau so kommt es auch herüber, wenn “die Panik” dann Deinen Hund anbrüllt und er die Welt nicht mehr versteht. 
Wie auch?
Wenn Frauchen bei so einer Lappalie plötzlich durchdreht und unberechenbar wird? 
Ein souveräner Team-Leader sieht anders aus.

Also mach es anders, als die meisten „Hundeschüler“.

Im 1. Schritt: Achte auf Deine Energie im Alltag. 
Mache Dir erstmal bewusst, was Du wirklich in Dir spürst und somit ausstrahlst.

Wenn Dich mal wieder jemand anrempelt oder Dir einen Sitzplatz vor der Nase wegschnappt – ist der dann wirklich immer unhöflich? 
Oder hast Du durch Deine Energie einfach nicht genügend Platz für Dich geschaffen? 
Warst Du vielleicht einfach nicht deutlich genug?

Mache Dir bewusst, wie Deine Energie beim anderen ankommt.

Arbeite mit Deinen alten Glaubenssätzen und Deiner inneren Einstellung.

Es ist nicht egoistisch, wenn Du Dir Deinen Platz im Leben sicherst. 
Das ist natürlicher Überlebens-Instinkt. 

Aber nur, wenn Du das für Dich schaffst, kannst Du auch wirklich Deinem Hund ein guter Team-Leader sein.

Es ist auch nicht albern, wenn Du Deine Gefühle zeigst. 
Aber zeig sie nicht erst, wenn Du in Panik gerätst, weil Du sie sonst nie bewusst einsetzt.

Spiele ganz bewusst mit Deiner Energie. 

Probiere einmal aus, wie Du Dich körperlich „verwandelst“, wenn Du in eine andere Energie „schlüpfst“.

Und erst dann probier das auch mal mit Deinem Hund aus. 
Und Du wirst staunen:
- wie oft Du auf Hilfsmittel verzichten kannst, 
- wie viel tiefer und inniger Eure Beziehung wird und 
- wie viel besser Dein Hund Dich versteht… genau wie jedes soziale Lebewesen, mit dem Du zu tun hast, auch.

Was hältst Du davon, Dir einmal darüber klar zu werden, was Deine wirklichen Bedürfnisse sind und was Deine wirklichen Werte? 
Denn die helfen Dir, Deine wirkliche Energie zu entdecken und zu leben.

Und könntest Du Dich dazu entscheiden, Deine Bedürfnisse in Einklang mit Deinen Werten wirklich zu leben?

Damit entsteht authentische Energie, die auch von anderen sozialen Lebewesen verstanden wird. 

Der 1. Schritt ist aber, Dich selbst zu verstehen und Deine wahren Bedürfnisse und Deine Werte wirklich zu leben.

Wenn Du dabei Unterstützung gebrauchen kannst, melde Dich gern bei mir! Ich bin für Dich da!

Ich wünsche Dir einen energiereichen Tag!
Deine Selina

Admin - 10:50 @ Tiere in Harmonie | Kommentar hinzufügen

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