Der Harmonie-BLOG

Hunde in Harmonie(Danke für das Bild von cocoparisienne auf Pixabay)

Willkommen im BLOG - für mehr Harmonie in Dir und um Dich herum!

(Spirituelle Methoden sind kein Ersatz für medizinische oder verhaltenstherapeutische Untersuchungen und Behandlungen, oft aber wunderbare Ergänzung dazu. Alle vorgestellten bzw. von mir angewendeten Methoden sind naturwissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt. Viele Tierhalter und mich haben sie dennoch überzeugt.)

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29.02.2020

Corona hier, Zecken dort … - aus einer etwas anderen Perspektive betrachtet

Woher rührt bei vielen von uns diese Angst vor oder dieser Hass gegen Bakterien, Viren, Parasiten, „Ungeziefer“ & Co???

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass alles einen gemeinsamen Ursprung hat – das Universum, das „Große Ganze“, „Gott“,… – wie auch immer Du es nennen magst. Dann ist doch alles, was um uns ist, gleich „gut“ oder „schlecht“. Es ist eben einfach „Natur“.

Und die Natur schafft immer einen Ausgleich. 
Wird eines zu viel, kommt etwas anderes, um dieses Übermaß auszugleichen und kann wiederum ein Übermaß annehmen. 
Oder die Lebensgrundlage wird weniger und somit die, die von ihr leben.

So ist es überall, wo die Natur noch relativ unbeeinflusst sein darf.  
Mal sind zum Beispiel Nahrungsangebot und Witterungsbedingungen für Mäuse so ideal, dass sie sich gut vermehren. Dann gibt es eben ein paar Mäuse mehr.

Daraufhin vermehren sich auch Greifvögel, Marder & Co., wodurch Mäuse wieder weniger werden, woraufhin es auch wieder weniger Greifvögel geben wird usw.

Es ist ein ewiger Kreislauf der Natur. 

Und fast jedes Lebewesen auf dieser Welt „akzeptiert“ dies – nur wir Menschen oft nicht.

Doch warum eigentlich nicht?

Dort, wo die Natur noch relativ intakt ist, sind auch die Tiere in der Regel gesünder als dort, wo das Gleichgewicht gestört ist. 

Warum?

Ganz einfach: Raubtiere ernähren sich gern von „leichter“ Beute. Und somit von Tieren, die krank oder lebensschwach oder unvorsichtig sind. 
Oder eben von „überzähligen“ Tieren, wo es durch ihre Masse einfacher wird, sie zu fangen.

So stellt sich ganz automatisch immer wieder ein Gleichgewicht her.

Aber auch ohne Raubtiere geht das. Nämlich dadurch, dass ein Übermaß an Pflanzenfressern sich selbst einen Futtermangel beschert. 
Im Grunde genommen „räubern“ sie die Pflanzen weg.

Somit finden alte und schwache Tiere nicht mehr genügend Nahrung und sterben durch Krankheit oder Hunger. 
Es dauert nur mitunter länger, als wenn ein Raubtier diese Aufgabe übernimmt.

Auch unter den Raubtieren läuft es so ab. Zu wenig Beutetiere im Vergleich zu Raubtieren und die schwachen und kranken Räuber werden sterben.

Selbst unter den Pflanzen ist es so. 

Vermehren sich einzelne stärker als andere, wird es Pflanzenfresser geben, die sich über sie hermachen und sich stark vermehren. 

Oder die Lebensgrundlage der Pflanzen wird für ihre Masse zu gering, was sie schwächt und krank macht, so dass sie „wie von selbst“
weniger werden und Platz für andere schaffen.

Pflanzen sind Tieren übrigens gar nicht so unähnlich. 

Sie kommunizieren, kämpfen, verteidigen sich, schließen Kooperationen, verpaaren sich und versuchen alles, um ihren „Jungen“ einen guten Start ins Leben zu geben,…
Ich wüsste nichts, was sie wirklich „anders“ macht. Aber das ist ein anderes Thema.

Schwäche und Krankheit habe ich nun schon bei Pflanzen, Pflanzenfressern und Raubtieren angesprochen. Und hier spielen auch die „ganz kleinen“ eine Rolle – verschiedene Pilze, Viren, Bakterien, Parasiten, Ungeziefer. 

Im Grunde genommen sind sie wie Raubtiere. Sie befallen andere und suchen sich dabei in der Regel die lebensschwachen heraus. 
Auch sie schaffen wieder ein Gleichgewicht. Aber auch sie regulieren sich ganz von selbst, wenn es keine Überzähligen mehr gibt. Wenn alle schwachen und kranken „aussortiert“ sind.

Und all das funktionierte schon, bevor es uns Menschen gab. 
Und ich bin fest davon überzeugt, dass es weiter existieren wird, wenn wir Menschen vielleicht einmal nicht mehr da sein werden.

Unser Problem an der Sache ist, dass wir uns (unbewusst) oft nicht mehr als Teil der Natur empfinden. Und unsere Tiere auch nicht.

Wir leben in Häusern, wir haben sauberes Wasser und Seife, wir können unsere Nahrung und Kleidung kaufen und beides gibt es im Übermaß, wir haben Therapeuten an unserer Seite, es gibt eine Müllabfuhr und, und, und.

Und trotzdem sind und bleiben wir und unsere Tiere doch Teil dieser Welt. Teil der Natur.

Wenn wir uns vor Teilen der Natur fürchten – fürchten wir uns dann nicht auch vor Teilen unserer Selbst…?

Die Natur stellt immer wieder ein Gleichgewicht her. Sonst würde sie sich selbst zerstören. Und das macht die Natur immer auf die gleiche Weise: entweder wird die Nahrung und Lebensgrundlage rar, oder passende Raubtiere vermehren sich. 

Wir Menschen sorgen schon dafür, dass uns und unseren Tieren die Nahrung und Lebensgrundlage nicht ausgeht. Dafür sind wir einfach zu „fortschrittlich“. Zu „intelligent“.

Hier KANN die Natur also nicht regulierend eingreifen. Jedenfalls nicht direkt.

Wie dann?

Raubtiere gibt’s hier doch auch keine mehr!

Vielleicht dämmert es Dir schon?
Es sind die ganz kleinen „Raubtiere“. Pilze, Viren, Bakterien, Parasiten, Ungeziefer…

Und egal wie fortschrittlich die Medizin und Wissenschaft auch sein wird. 
Egal wie sauber und keimfrei wir uns auch versuchen zu „halten“. 

Die Natur ist uns einen Schritt voraus.

Denn genau wie jedes halbwegs gesunde Lebewesen auf der Welt einen Überlebens-Instinkt hat, hat auch die vielfältige Natur einen. Und der heißt: Immer wieder für Gleichgewicht sorgen.

Denn ohne dieses Gleichgewicht wäre die Natur nicht so vielfältig und wunderbar einzigartig, wie sie ist.

Aber die Natur hat noch etwas entdeckt, um für Gleichgewicht zu sorgen: den „Selbstzerstörungs-Mechanismus“

Allergien sind im Vormarsch – das Überangebot an Nahrung und Wohlstand nützt uns immer weniger.
Autoimmunerkrankungen, Krebs usw. – der Körper zerstört sich selbst.

Also zurück zur Natur?

Schauen wir uns einmal an, wie es die Tiere und Pflanzen machen:
Sind sie in Panik, weil im Nachbar-Revier jemand an Husten verstirbt oder Mama ein paar Zecken mit heimbringt?
Lässt Mama-Vogel ihre Jungen nicht mehr aus dem Nest, nur weil irgendwo in der Gegend eine Wildkatze haust?

Sicher nicht.

Sie akzeptieren die potentielle Gefahr. Sie nehmen sie an. Sie leben mit ihr.

Ständige Angst und Panik schwächen, rauben Lebensenergie. Machen fluchtunfähig, wenn es nötig wäre. 
Und sie machen auch anfällig für die „kleinen Raubtiere“ – Viren & Co.

Freilebende Beutetiere leben daher relativ gechillt mit ihren „Feinden“ zusammen. Nur wenn die Räuber der Hunger treibt, sind sie auf der Hut und versuchen ALLES, um sich und vielleicht ihre Jungen zu schützen. 

Und doch ist dann die Frage: Haben sie Angst? Panik? Hass?

Oder interpretieren wir das nur in solche Situationen hinein?

Wenn ihr Überlebenswille und ihre Lebensenergie reichen, „leben“ sie weiter. Wenn nicht, ist es eben ein Beutetier weniger.

Ja, auch Tiere können trauern. 
Manche tun das sehr intensiv. 
Doch in der Regel leben sie danach wieder „normal“ weiter. In der Natur. Als Teil der Natur.

Der Punkt, warum das bei uns Menschen nicht so ist und warum wir das auch oftmals unseren Tieren „aufbürden“ ist:
Der Glaube, dass Sterben und Tod das Leben beendet.

Doch ist es nicht ein Teil des Lebens?

Denn ohne den Tod des einen, wäre das Leben eines anderen nicht möglich.

Auch wir müssen essen, um zu leben. Egal ob ein Salat, eine Möhre oder ein Schwein – einer muss gehen, damit ein anderer überlebt.

Und ohne zu sterben, dürfte es auch keine Geburten mehr geben.
Wie schnell wäre die Welt sonst „voll“?

Und was ist so schlimm am Tod?
Ja, es tut weh, wenn wir jemanden körperlich verlieren, den wir lieben. 
Furchtbar weh sogar. 
Und das nicht nur in dem Moment, sondern für Wochen oder Monate. Vielleicht sogar für Jahre. 

Und ein Leben lang bewegt es etwas in uns, wenn wir uns an „Gegangene“ erinnern.

Doch nur so ist Platz, um uns auch über neue Erdenbewohner freuen zu können.

Und wer an ein „Leben nach dem Tod“ glaubt, glaubt in der Regel auch daran, dass es den Seelen im Licht „besser“ geht als zuvor auf der Erde. Frei von Schmerzen, Hunger, Ängsten und Mangel.

Warum löst der Tod dann trotzdem solch einen Schmerz in uns aus?
Und warum wird von uns trotzdem das irdische Leben als „höher“ oder besser bewertet?
Und warum glauben wir, dass ein Leben zu retten so viel mehr wert sei, als jemandem den Tod zu schenken?

Aber selbst wenn „das Leben nach dem Tod“ nicht existieren sollte.
Wir kommen nicht drumherum. Wir alle werden irgendwann einmal unseren Körper verlassen.
 
Aussagen wie: „Das kann tödlich enden“, sind doch eigentlich ein Witz.
Denn unser irdisches Leben endet doch IMMER tödlich. Oder nicht?

Aber auch wenn es kein „Leben nach dem Tod“ geben sollte… 
Auch wenn es Leben mit dem körperlichen Tod enden sollte… 
… macht der Gedanke an ein friedvolles, leichtes Leben nach dem Tod unser Leben nicht einfacher? Sorgenfreier? Leichter? Und auch den Sterbevorgang…?

Wenn wir diese Möglichkeit wirklich in uns annehmen – fällt es uns dann nicht auch deutlich leichter, mit Corona, Krankheiten-übertragenen Zecken usw. gut auszukommen?

Übrigens kann die Zecke ja überhaupt nichts für ihren schlechten Ruf. 
Im Gegensatz zu uns trinkt sie nur ein paar Tropfen Blut in ihrem Leben, während für das Überleben auch nur eines einzelnen Menschen tagtäglich gleich mehrere Pflanzen und vielleicht auch Tiere ihr Leben lassen müssen.

Ja, Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen. 
Das können Hunde, Katzen und Menschen aber auch – sollten wir uns dann nicht auch gleich alle hassen und ausrotten…?
Vielleicht tun wir das unbewusst sogar?

Ich glaube, dass sowohl Geburt, als auch Sterben, dass Leben und Tod, ein Geschenk sein können.
Ich glaube aber genauso, dass leben- und sterben-müssen das schlimmste sein können, was wir jemandem antun können.
Es kommt eben immer auf den Einzelfall an.

Doch können wir das überhaupt entscheiden? 
Wo wir doch viele Hintergründe noch gar nicht kennen, sie uns gar nicht bewusst sind, wir sie überhaupt nicht erfassen können???

Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass die Natur unser bester Ratgeber und gleichzeitig unser bestes Vorbild ist.
Denn die Natur hat sowohl die Geburt, als auch das Sterben „erfunden“. Beides „lebt“ tagtäglich in ihr.

Und ich bin überzeugt davon, dass unser Leben unbeschwerter sein könnte, wenn es uns allen gelingt, Sterben und Tod wahrhaft als Teil des Lebens anzunehmen.

Das waren meine Gedanken zum Weiterdenken…

Alles Liebe
Selina

Admin - 18:06 @ Menschen in Harmonie | Kommentar hinzufügen

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