Der Harmonie-BLOG

Hunde in Harmonie(Danke für das Bild von cocoparisienne auf Pixabay)

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(Spirituelle Methoden sind kein Ersatz für medizinische oder verhaltenstherapeutische Untersuchungen und Behandlungen, oft aber wunderbare Ergänzung dazu. Alle vorgestellten bzw. von mir angewendeten Methoden sind naturwissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt. Viele Tierhalter und mich haben sie dennoch überzeugt.)

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16.12.2019

Arthrose beim Hund – Ernährung, Vorbeugung und Therapiemöglichkeiten

Mit Arthrose ist ein Gelenkverschleiß gemeint. 

Dieser kann:
- durch übermäßige Belastung – auch durch das Gewicht des Hundes (!) entstehen
- angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen haben (z. B. Fehlstellungen der Gelenke)
- Folge einer anderen Erkrankung sein, z. B. Gelenkentzündung (Arthritis)
Immer ist es eine Übersäuerung im Gelenk, die dann den Verschleiß hervorruft. Häufig kommt es im Alter zu Arthrosen.

Hier siehst Du schon, dass einiges vorbeugend möglich ist:

Schau Dir also mal ganz objektiv das Gewicht Deines Hundes an. Denn jedes eingesparte Gramm Übergewicht entlastet seine Gelenke! Das gilt für die gesunden und erst Recht für die erkrankten. Denn die sind natürlich nicht mehr so belastungsfähig.
Im Umkehrschluss macht es jedes Gramm zu viel seinen Gelenken zusätzlich schwer.

Um es Dir vielleicht etwas leichter zu machen, auf die schlanke Linie Deines Hundes zu achten: Leichtes Untergewicht soll sogar lebensverlängernd sein.

Übergewicht ist aber nicht nur belastend für die Gelenke, sondern auch für seine Organe. Ein verfettetes Herz und eine verfettete Leber zum Beispiel können nicht mehr so gut arbeiten, wie ohne diesen Ballast.

Gewichtsreduktion muss auch nicht unbedingt mit „hungern“ zu tun haben. So einiges lässt sich schon durch den teilweisen Futter-Austausch gegen gekochte Kartoffeln bewirken. Wer es nicht sein lassen kann, vom Tisch zu geben oder wenn Du viel mit Leckerchen arbeitest, kannst Du zum Beispiel auf getrocknete Lunge ausweichen – das ist quasi nur Luft drin. ;-) Oder Gemüsestückchen. Das kommt hinten einfach wieder heraus.

Wenn Dein Hund einmal verletzt war und humpelte oder ihm sogar ein Bein fehlt, solltest Du immer für Ausgleich sorgen. Physiotherapie, Dorn-Therapie und viele weitere Möglichkeiten bieten sich hier an. Lass Dich im Akutfall bitte unbedingt beraten und Deinen Hund möglichst sinnvoll behandeln. So lassen sich viele Folgeschäden vermeiden oder ihr Risiko zumindest deutlich vermindern.

Auch wenn übermäßige Belastung Gelenke schädigen kann – Gelenke „leben“ für Bewegung. Somit ist Bewegung auch ein wichtiger Faktor für ihre Gesunderhaltung. Aber auch, um erkrankte Gelenke möglichst fit zu halten.

Durch Bewegung bildet sich Synovia, die sog. Gelenkschmiere. Sie sorgt nicht nur dafür, dass das Gelenk in sich schön gleitfähig ist, sondern zusammen mit dem Knorpel auch für Stoßdämpfung im Gelenk. Weiterhin ist sie für die Ernährung des Gelenkknorpels zuständig. Ohne Synovia kein Knorpel.

Um den Knorpel zu ernähren, braucht es jedoch den Wechsel zwischen Be- und Entlastung. Denn durch diese Bewegung wird das Knorpelgewebe „durchsaftet“ und kann so ernährt werden.

Für Hunde ist gleichmäßiger, lockerer Trab wunderbar dazu geeignet, für genau diese Bewegung zu sorgen. Also beim Spaziergang ruhig mal ein Stück weit mit Deinem Hund joggen oder locker am Fahrrad laufen lassen – vorausgesetzt natürlich, er hat akut gerade keine Schmerzen! Und richte Dich vom Tempo her ganz nach Deinem Hund.

Schau was ihm Spaß macht, was ihm Freude bereitet. Ballspielen ist hier weniger geeignet, da das abrupte Bremsen die Gelenke zu stark belastet.

Noch gelenkschonender ist Schwimmen als Bewegungsmöglichkeit. Natürlich nur, wenn das Wetter es hergibt.
 
Bei nass-kaltem Wetter kann es übrigens Sinn machen, Deinen Hund warm einzupacken. Denn „Frieren“ tut kaputten Gelenken gar nicht gut. Aber achte da auf Deinen Hund. Nicht jeder braucht ein Mäntelchen.

Arthrose entsteht durch Übersäuerung. Eine etwas basischere Fütterung und zusätzliche Calciumgaben (zum Beispiel in Form von Eierschalenpulver) könnten hilfreich sein.

Außerdem solltest Du dafür sorgen, dass ansäuernde Schlackenstoffe möglichst schnell, aber schonend den Körper wieder verlassen können. Auch hier lässt sich viel über die Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel erreichen.

Da aber auch negativer Stress zu Übersäuerung führt, solltest Du auch hier einmal schauen, ob Du das Leben Deines Hundes in irgendeiner Weise optimieren kannst. Lass Dich ggf. von einem erfahrenen Verhaltenstherapeuten ganz individuell beraten.

Die möglichen geistig-seelischen Ursachen können Dir in diesem Bereich vielleicht zusätzlich ein wenig auf die Sprünge helfen: 

Gelenke stehen für
- die Leichtigkeit der Richtungsänderungen im Leben;
- für Flexibilität und Beweglichkeit;
- für sich beugen und nach etwas strecken können.

Bei Arthrose ist quasi das eigene Sein in einem Bereich verformt. Die Seele geht hier nicht ihren Weg, verbiegt sich sozusagen selbst.

Wenn ein einzelnes oder wenige Gelenke betroffen sind, können die Orte weitere Hinweise geben:
- Ellbogengelenk: Er steht für seelische Handlungsweisen und das Annehmen neuer Erfahrungen.
- Handgelenk/Vorderpfote: Sie steht für körperliche/irdische Handlungsweisen.
- Hüftgelenk: Es steht für Fortschritt bzw. das Fortschreiten/Vorwärtsgehen des Geistes.
- Kniegelenk: Es steht für Stolz und Ego. Einerseits für das seelische aufeinander Zugehen, für Versöhnung, und andererseits für das Beugen, also die Demut. Bei Problemen geht es oft um Starrsinn und Egoismus, aber auch um unbewusste Ängste.
- Sprunggelenk/Hinterpfote: Sie stellen die Verbindung mit Mutter Erde dar und ermöglichen die körperliche/irdische Fortbewegung.

Solche geistig-seelischen Ursachen können beispielsweise mit klassischer Homöopathie, Bach-Blüten, Schamanischen Reisen und/oder Tierkommunikation angegangen werden. Ggf. unterstützend auch mit Verhaltenstherapie.

Aber ob vorbeugend oder im Krankheitsfall: Ganz allgemein ist bei Gelenkerkrankungen eine gesunde Ernährung sinnvoll. In den meisten Fällen empfiehlt es sich zu BARFen – und hier meine ich selbst zusammenstellen. Denn dann kannst Du Deinem Hund genau das zur Verfügung stellen, was er wirklich benötigt. Bei Fertigfutter weißt Du im Grunde nie, was genau alles drin steckt. 

Wichtig ist, getreidefrei oder zumindest glutenfrei (Amaranth, Buchweizen, Hirse, Mais, Quinoa, Reis) zu füttern. Bei vielen verbessert sich allein dadurch schon einiges, bzw. lässt sich dadurch auch so einiges vorbeugen. 
Oder statt Getreide gekochte Kartoffeln als Kohlenhydratquelle zufüttern, die zudem basisch ist.

Ansonsten lässt sich bei Arthrose viel mit Nahrungsergänzungsmitteln machen. 
Beispielsweise kann bei leichteren Problemen das Extrakt der Neuseeländischen Grünlippmuschel hilfreich sein. Oder ansonsten eine Kombi aus Glucosamin, Chondroitin und MSM (Methylsulfonylmethan), wie zum Beispiel dieses hier: https://www.barfshop.de/de/dhn-gelenk-flex-90-tabl.html

Kurweise (etwa über 3 Monate in Frühjahr und Herbst) kannst Du auch an Kollagen-Hydrolysat denken: https://www.barfshop.de/de/kollagen-hydrolysat-400-g.html

Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) hält auch so einige “Schätze” bereit: Hagebuttenkernpulver wirkt zum Beispiel entzündungshemmend und stoppt den Knorpelabbau. 

Oder beim DHN-Shop gibt es DHN Gelenk-Phyt als empfehlenswerte Kräutermischung: https://www.barfshop.de/de/dhn-gelenk-phyt-200-g.html 

Auch an Vitalpilze könntest Du denken: 
Der Shiitake zum Beispiel enthält Aminosäuren, die dem Abbau von Knorpelmasse entgegenwirken. Er wirkt außerdem basisch und hat einen besonderen Bezug zu den Gelenken. 
Der Maitake stärkt das Binde- und Knochengewebe, was bei degenerativen Veränderungen, wie Arthrosen, hilfreich sein kann. 

Lein- und Borretschöl im Wechsel sind wegen der Gammalinolensäure oft sinnvoll.

Aber bei all den vorgenannten Möglichkeiten: 

Ein Zuviel, wie auch eine ungünstige Kombi, können ebenso ungünstige Auswirkungen haben.

Außerdem sollte Dein Hund immer als Ganzes betrachtet werden – nicht nur das vielleicht eine kaputte Gelenk. 
Meist haben unsere Vierbeiner gleich mehrere „Baustellen“. Vielleicht sogar Dir noch völlig unbekannte. 

Daher lass Deinen Liebling von einem erfahrenen Therapeuten Deines Vertrauens komplett durchchecken. Dann kannst Du Dich ganz individuell beraten lassen. Denn Du möchtest ja eigentlich nicht die Arthrose behandeln, sondern Deinen Hund. Nicht wahr? 
Melde Dich gern bei mir. Ich bin für Euch da.

Alles Gute!
Selina

Admin - 10:46 @ Tiere in Harmonie | Kommentar hinzufügen

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