Der BLOG

(Danke für das Bild von cocoparisienne auf Pixabay)

 

Willkommen im BLOG - für mehr Harmonie in Dir und um Dich herum!

(Spirituelle Methoden sind kein Ersatz für medizinische oder verhaltenstherapeutische Untersuchungen und Behandlungen, oft aber wunderbare Ergänzung dazu. Alle vorgestellten bzw. von mir angewendeten Methoden sind naturwissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt. Viele Tierhalter und mich haben sie dennoch überzeugt.)

Der Blog ist noch ganz frisch und wird in den nächsten Wochen weiter gefüllt... Danke für Dein Verständnis.

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2019-12-16

Keine Zeit!!! – Lebst Du im Stress? Im Zeitmangel? => 15 Fragen, die Dir helfen, Zeit zu gewinnen!

„Tut mir leid, ich habe keine Zeit.“

Ganz ehrlich – wie oft hörst Du diesen Satz aus Deinem eigenen Munde?

Aber stimmt das überhaupt?
Sind Dir etwa die Zeiger aus Deiner Uhr gefallen?
 
Denn mal ehrlich: Die Zeit schreitet doch immer weiter voran. Die Uhren ticken doch. Sekunde für Sekunde. Unendlich.

Theoretisch müsstest Du also auch unendlich viel Zeit haben.

Hast Du aber nicht???

Wie würde Dir denn dieser Satz gefallen:

„Ich habe keine Zeit für Stress!“

Klingt gut. Oder?
Möchtest Du den auch sagen können?

Wobei es eigentlich heißen müsste:
„Ich nehme mir keine Zeit für Stress.“  ;-)

Wir leben in einem Zeitalter, in dem es häufig darum geht, immer mehr immer schneller erledigen zu müssen. Einerseits haben wir Autos, Waschmaschinen, fließend Wasser usw., was uns unser Leben deutlich erleichtert und viele Dinge beschleunigt. Und doch haben wir scheinbar immer weniger Zeit zur Verfügung. Doch stimmt das wirklich?

Ich wurde in letzter Zeit mehrfach gefragt, wie ich immer alles so ruhig unter einen Hut bekomme.

Meine Antwort: Gar nicht. ;-)

Und doch habe ich nur noch selten wirkliche Zeitprobleme.

Warum?
Dazu kommen wir gleich.

Viele Menschen glauben, zu wenig Zeit zu haben und leben danach.

Und auch, wenn es sicher (vorübergehende) Ausnahmen geben mag, behaupte ich, dass wir unseren Zeitmangel und unseren Stress mit der Zeit selbst produzieren. Oder besser gesagt beeinflussen wir selbst, dass es dazu kommt.
 
Und im Umkehrschluss können wir dafür sorgen, dass wir mehr Zeit zu haben scheinen und diese deutlich sinnvoller zu nutzen.

Ob wir mit dem Thema „Zeit“ Stress haben oder nicht, entscheidet sich in unserem Unterbewusstsein. Es hängt sehr mit unserer inneren Einstellung zusammen. Hervorgerufen durch unsere Glaubenssätze aufgrund gemachter Erfahrungen, die wir wiederum durch unsere Gefühle aufgrund unserer inneren Einstellung usw. unbewusst initiiert haben. Es ist also ein Kreislauf.

Und das ist der Grund, warum ich nur noch selten wirkliche Zeitprobleme habe – oder sie einfach nicht mehr als solche wahrnehme und somit keinen Stress mehr mit dem Thema Zeit habe. 
Denn einen Kreislauf können wir unterbrechen, umlenken, verändern.

Solltest Du also ein Zeit-Problem in Deinem Leben haben, kannst auch DU jetzt beginnen, das zu ändern.

Ich gebe Dir hier viele Impulse mit an die Hand, damit Du Schritte in diese Richtung gehen kannst.

Aber das ist ein Prozess – kein Schalter zum Ein- oder Ausschalten. 
Doch dieser Prozess wird, sinnvoll umgesetzt, schon bald für Dich positive Ergebnisse erzielen, wenn Du jetzt losgehst.

Ja, dazu brauchst Du auch etwas Zeit. Das stimmt.
Aber die Zeit, die Du hierin investierst, erhältst Du quasi postwendend zurück und noch massiv oben drauf.

Die Fragen, die ich Dir gleich nennen werde, zaubern Dir mehr Zeit. 
Damit meine ich aber nicht, dass Dein Tag plötzlich 60 Stunden, anstatt nur 24 enthält. ;-)

Damit meine ich, dass Du durch die Fragen angeregt wirst, Deine Glaubenssätze, Deine Sichtweisen, Deine innere Einstellung, Deine Gedanken und Gefühle zu hinterfragen. Und Du wirst sie so verändern können, dass Du Dir Chancen und Möglichkeiten erschaffst, Dein Zeitproblem bzw. den Stress, den Du mit dem Thema Zeit hast, in Deinem Leben immer mehr aufzulösen.

Aber genug geschwafelt – hier kommen die Fragen, die Dein Leben leichter und lockerer gestalten werden. Die Fragen, die mir und meinen Klienten, die Zeit-Probleme hatten, sehr weitergeholfen haben, klarer zu sehen und unser Leben zu verändern. Und das können sie auch bei Dir!

Also frage Dich:

1. Was ist Dir Deine Lebenszeit wert?
Weißt, fühlst, glaubst Du wirklich daran, dass Deine Lebenszeit wertvoll ist?
Das die Zeit, die Du hier auf der Welt in diesem Körper verbringst, wertvoll ist?

Mach es Dir so richtig bewusst!

Wenn Du hier zweifelst, zögerst, „Ja-aber“ sagst, solltest Du Dein Selbstwertgefühl, vielleicht auch Dein Selbstbewusstsein stärken. 
Es würde jetzt zu weit führen, hier weiter auszuholen. 
Aber das ist ein Punkt, der entscheidend damit zusammenhängt, ob Du Zeitprobleme hast oder nicht.

2. Was willst Du in Deinem jetzigen Leben noch tun, erreichen, erleben?
Hast Du überhaupt eigene Träume, Wünsche, Pläne, Ziele?

Auch hier: Mache sie Dir so richtig bewusst!

Das wird Dir auch helfen, den Wert Deiner Lebenszeit besser einzuschätzen und anzuerkennen. 
Wenn Du weißt, was Du wirklich willst, wird es Dir einfacher fallen, Deine Zeit sinnvoller zu planen, wertvoller einzusetzen und wirklich wertzuschätzen.

Viele jammern, sie hätten nicht genügend Zeit, seien ständig im Stress. 
Aber in Wirklichkeit weißt Du vielleicht nur nicht, was Du mit Deiner Zeit Sinnvolles anfangen kannst. Dir wird daher schnell „langweilig“. 
Und dann lädst Du Dir völlig unbewusst massenhaft irgendwelche Aufgaben auf, die Du anscheinend tun musst. Nur um nicht allein mit Dir, Deinen Themen oder Deiner Langeweile da zu stehen.

3. Wovon lenkst Du Dich ab? 
Wie eben schon kurz angesprochen: Ist es vielleicht eine unbewusste Flucht vor Dingen, die Du nicht „anschauen“ und bearbeiten willst?

Kann es sein, dass Du Dich durch scheinbare Muss-Arbeit von anderen Themen ablenkst, mit denen Du Dich längst hättest beschäftigen sollen?

In meiner Arbeit als Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie komme ich zum Beispiel immer wieder in Familien mit (von außen betrachtet) offensichtlichen Beziehungsproblemen. Sehr oft auch Beziehungsprobleme mit sich selbst. 
Statt diese zu lösen und für Harmonie und Gleichgewicht zu sorgen, werden immer neue Tiere angeschafft oder Kinder geboren, die dann plötzlich „Stress“ machen und durch die dann plötzlich „keine Zeit“ mehr da ist. 
Also ein völlig unbewusstes Ablenkungsmanöver. Kinder und Tiere zeigen dann, was nicht stimmt. Sind ständig krank, verhaltensauffällig oder sonst was.

Diese Frage lässt sich oft nur im Nachhinein wahr beantworten, wenn Du schon einige Schritte in harmonische Richtung gegangen bist und ein wenig in Dir „gebuddelt“ hast. Denn hier blockieren wir uns gern selbst. 
Ich spreche da auch aus eigener Erfahrung. Habe ich doch früher einen halben Zoo gehabt und unsere beiden Kinder kamen auch nicht grundlos. ;-) 

4. Wie schaut Dein Zeit-Management aus?
Machst Du immer alles, was scheinbar sein muss?
Was andere Dir auftragen?
Was sich „so gehört“?

Du tust und machst und ackerst Du und schaffst trotzdem nichts?
Wirst nie fertig?
Kommst nie zum Ende?

Wenn Du in diesem Kreislauf von Erfahrungen-machen, die Glaubenssätze prägen, die wiederum Deine innere Einstellung erschaffen und festigen, die wiederum Deine Gefühle hervorbringen, durch die Du wieder entsprechende Erfahrungen machen wirst usw. – wenn Du in diesem Kreislauf steckst, fallen Dir viele Dinge überhaupt nicht auf, die ein Außenstehender sofort wahrnimmt.

Aber Du kannst trotzdem anfangen, sinnvolle Fragen zu stellen und so nach und nach herausarbeiten, was wirklich wichtig ist zu tun, was warten kann und was überhaupt nicht notwendig ist oder jemand anders für Dich erledigen kann.

5. Wir Frauen sind ja alle Multi-tasking-fähig – nicht wahr?
Yea! Ich war lange Zeit auf diese Fähigkeit seeehr stolz.

… bis ich dann in einem Workshop hörte, dass Multi-tasking eine Lüge sei.
Man sollte mal einen kleinen Versuch starten… hol Dir dazu doch auch mal einen Stift und einen Zettel und schreibe: „Multitasking ist eine Lüge“.

Das ist für viele Menschen kein Problem.

Wenn Du dasselbe jetzt aber noch einmal schreibst und unter jeden Buchstaben eine Zahl von 1 an aufwärts. Aber eben in der Form, dass Du das M schreibst, darunter eine 1. Dann das u, darunter eine 2 usw., bis am Ende steht:

M u l  t  i t  a s k   i   n   g    i    s   t    e   i    n   e    L   ü  g   e
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12  13 14 16  17 18 19 20  21 22 23 24

Probier das mal!

Du wirst sehen: Es ist furchtbar kraftraubend und dauert ewig oder Du machst Fehler.

Als ich das hörte dachte ich so: Logisch. Ist ja nicht „normal“, dass wir so schreiben. Ist doch klar, dass das länger dauert und/oder Fehler verursacht.

Aber ich habe danach Mal in meinem Alltag darauf geachtet. Hier und da getestet. Und inzwischen muss ich sagen: Ja, Multitasking ist wirklich eine Lüge!

Wir konzentrieren uns nämlich in jedem Moment mal auf das eine, mal auf das andere intensiver. Am Ende hat keines der Dinge unsere volle Aufmerksamkeit.

Geht im Alltag nicht anders? 
Ich behaupte: Meistens schon!

Denn wenn Du eines nach dem anderen erledigst, bewusst, fokussiert, bist Du deutlich schneller und machst weniger Fehler. Was am Ende bedeutet: Du sparst Zeit!!!

6. Was geht bei Dir vor: Quantität oder Qualität?
Dies ist ein etwas heikles Thema. Denn jeder von uns versucht alles möglichst „richtig“ und „gut“ zu machen.

Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind: Meist machen wir doch eher viel zu viel in mehr schlechter als rechter Qualität.

Oder hast Du genügend Zeit für Dich, Deine Familie, Deine Kinder, Tiere, Beruf, persönliche Ziele, Hobbys usw.? 
Und hier meine ich nicht, irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen, sondern wirklich qualitativ wertvolle Zeit.

Mal mit den Kindern einfach ein Spiel spielen oder was basteln. Nicht, weil es gerade „dran“ ist, Weihnachten vor der Tür steht und für Oma und Opa noch ein Geschenk her muss, sondern einfach „nur so“. Ohne Sinn und Zweck, aber mit totaler Freude. Kannst Du da wirklich „bei“ sein?

Oder machst Du nebenbei die Einkaufsliste für Morgen, Fenster putzen, Wäsche waschen – ach und Schwiegermutter noch mal eben was vom Supermarkt holen?

Hast Du wirklich Zeit, den Spaziergang mit Deinem Hund zu genießen? Oder den Ausritt mit Deinem Pferd? Das Spiel mit Deiner Katze? 
Bist Du wirklich „da“ – oder geht ihr nur zufällig denselben Weg und jeder macht „sein“ Ding?

Hast Du wirklich ausreichend Zeit, um die Bedürfnisse Deines Tieres zu erfüllen? Deinen Tiergefährten zu beobachten, einfach nur anzuschauen, ob es ihm gut geht? 
Oder wirklich dafür zu sorgen, ihn regelmäßig zu pflegen, zu putzen oder was auch immer? Und zwar über das notwendige Muss hinaus?

Wann hast Du Deinem Partner das letzte Mal einfach nur so „Ich liebe Dich“ gesagt, ohne dass er Geburtstag hatte oder Valentinstag war?

Wann hast Du Dich selbst das letzte Mal in den Arm genommen? 
Oder in den Spiegel geschaut und gesagt: Du bist sooo großartig!?

Wann hast Du Dir das letzte Mal Zeit genommen, in Dich zu gehen? 
Deine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen? 
Vielleicht in Dir etwas aufzuarbeiten, anstatt Dich mit Fernsehen, Radio oder Zeitungen zu betäuben?
Wann hast Du das letzte Mal komplett auf Dein Handy verzichtet und einfach mal einen Kaffee mit einer lieben Bekannten getrunken?

Kannst Du Dich vielleicht noch ganz schwach daran erinnern, welche Kraft solche Momente haben??? 
Welches Potential in ihnen steckt? 

Dann schau, wie Du in Deinem Leben das Gleichgewicht wieder mehr Richtung Qualität, statt Quantität ausrichten kannst. 
Da kommen wir auch direkt zum nächsten Punkt:

7. Bist Du Perfektionistin?
Möchtest Du alles perfekt, sauber, ordentlich, auf die Reihe, unter einen Hut und super hinbekommen?

Dann muss ich Dich hier enttäuschen: Das wird nichts!

Unsere Perfektion liegt im Unperfekten. Nur wenn wir Fünfe auch mal gerade sein lassen können, wenn wir auch mal ein „Jein“ gelten lassen können, wenn wir auch mal flexibel von unseren „guten“ Vorsätzen abweichen und uns trotzdem dabei gut fühlen können: Dann sind wir „perfekt“ für diese Welt. 
Und dann wirst Du das auch zeitlich besser hinbekommen.

Perfektionismus hat seine Ursache in einem geringen Selbstwertgefühl.

Denn nur dann versuchen wir alles „richtig“ hinzubekommen und alles möglichst „gut“ zu machen.
Sonst würden wir einfach machen, egal was andere davon denken oder dazu sagen.

Wenn Du also dazu neigst, ein Fenster 5x zu putzen, weil Du immer noch irgendwo einen Streifen siehst, solltest Du Deinem Selbstwertgefühl mehr Anerkennung schenken.

Du bist großartig und perfekt, auch wenn Deine Fenster ein paar Streifen haben.

Mit geringem Selbstwertgefühl beziehen wir vieles, was gesagt wird auch direkt auf uns selbst. Das zieht herunter und uns fehlt Energie für das, was wir im Alltag alles so leisten. Und somit brauchen wir länger, haben also wieder weniger Zeit. ;-)

8. Bist Du wirklich ehrlich mit Dir? 
Oder machst Du viele Dinge, weil man das von Dir erwartet?
Weil es sich so gehört?
Weil es einfach zu Deinem Leben gehört?

Aber – gehört das wirklich zu Deinem Leben?

Oder hast Du es Dir nur aufgebürdet, weil Du glaubst dass es so ist, so sein muss? 
Oder jemand anders das gesagt hat?

Sei ehrlich mit Dir und frage Dich: Was gehört wirklich zu Deinem Leben? 
Zu Deinen Aufgaben? 
Was kannst und darfst Du abgeben?

Auch hier spielt unser Unterbewusstsein eine große Rolle.

Zu Beginn meiner Tätigkeit hatte ich eine Frau in meinem Tierkommunikations-Kurs sitzen, die von ihren Katzen erzählte. Sie hatte extreme Probleme mit Unsauberkeit und Aggressionen, hielt einzelne Tiere dauerhaft getrennt, konnte keinen Besuch mehr empfangen. Sie selbst und die Tiere im Dauerstress. 

Wie es dazu kommen konnte? 
Sie nahm Tiere zu sich, die absolut nicht zusammen passten. Das war die Ursache.

Eine Lösung wäre gewesen, einzelne Tiere anderweitig unterzubringen und so wieder für Harmonie im Haus und für alle Beteiligten zu sorgen. 
Doch ihre Glaubenssätze, ihre innere Einstellung „verbot“ ihr das: „Man gibt ein Tier nicht einfach wieder ab.“ 
Das verurteilte sie an anderen und somit schloss sie diese Lösungsmöglichkeit auch für sich aus. Aber eben nicht nur für sich, sondern auch für die Tiere, für die sie die Verantwortung übernommen hatte.

„Einfach“ sollte man ein Tier sicher nicht wieder abgeben. 
Doch wenn es für alle Beteiligten die beste Lösung sein sollte – warum nicht? 

Dies grenzt auch etwas an den Punkt Qualität und Quantität. Auch ein sehr heikler Punkt.

Aber hilfst Du den Tieren wirklich, wenn Du sie „alle“ aufnimmst, ohne für ein harmonisches Zusammenleben oder ausreichend räumliche, pflegerische, finanzielle Möglichkeiten und Aufmerksamkeit sorgen zu können?

Verwehrst Du ihnen so nicht sogar die Chance auf ein vielleicht „besseres“ Leben?
Natürlich könnte es auch schlechter sein. Aber es könnte eben auch besser sein!

Spirituell betrachtet noch ein interessantes Phänomen: 
Wenn Du zum Beispiel glaubst, immer helfen zu müssen, wird es auch immer jemanden geben müssen, dem Du helfen kannst. 
Dein Unterbewusstsein produziert auch Deine Erfahrungen. Wir ziehen an, worauf wir uns konzentrieren.

Ich möchte hier jetzt gar nicht noch tiefer gehen. 
Wir alle stecken voller Ansichten. Aber es sind nicht die einzig möglichen Ansichten, die es gibt. 
Durch Fragen, die andere Möglichkeiten zulassen, können wir neue Chancen aufzeigen.

9. Bist Du bereit, Zeit zu investieren, um Zeit zu sparen?
Auch hier drehen wir uns gern im Kreis. 
Wir haben überall Zeitnot – wie da noch Zeit investieren?!

Aber das wiederum ist auch nur eine Ansicht. 
Wenn Du mal überlegst: Knockt Dich eine Krankheit aus, verletzt Du Dich oder Dein Kind sich, Dein tierischer Begleiter, Dein Partner, bist Du zur Stelle und kümmerst Dich.

Alles andere, weniger wichtige, muss warten. Aber es „muss“ nicht nur warten – hier erfährst Du auch, dass es tatsächlich warten KANN.

Und das ist der Punkt!

Wenn Du Deinen Kopf überzeugen kannst, dass „Zeit investieren, um Zeit zu sparen“ so wichtig ist, wie ein Beinbruch, wärst Du in der Lage weniger Wichtiges einfach „sein“ zu lassen.

Wenn Du also Deinen inneren Schweinehund mit ins Boot nimmst, wird er merken können, dass das gar nicht so schlecht ist.

Es gibt viele Möglichkeiten, Zeit zu sparen.
Zum Beispiel wenn Du beruflich viel lesen oder schreiben musst, könntest Du Schnell-lesen lernen oder Dir Kürzel erarbeiten.

Wenn Du viel Zeit und Kraft investierst, weil Deine Hunde, Pferde oder Katzen nicht „erzogen“ sind, könntest Du hier Zeit investieren das zu ändern, um künftig weniger Stress für alle zu haben.

Wenn Deine Kinder Dir auf der Nase herumtanzen oder Du ständig etwas für andere tust, ohne es wirklich zu wollen, könntest Du Zeit in die Stärkung Deines Selbstwertes und Selbstbewusstseins stecken, um auch mal „nein“ sagen und Grenzen setzen zu können.

Überarbeite Dein Zeit-Management, führe vielleicht to-do-Listen mit unterschiedlichen Prioritäten. Dies nur als ein paar wenige Beispiele. Ich behaupte jetzt mal, es gibt für so ziemlich alles Lösungsmöglichkeiten oder zumindest Verbesserungspotential.

10.Worauf konzentrierst Du Dich?
Sicher unbewusst auf Deine Zeitprobleme und auf 1.000 unwichtige Dinge. Denn warum sollte es bei Dir anders sein, als bei anderen? ;-)

Doch mit diesem Fokus wirst Du auch immer Zeitprobleme haben und 1.000 unwichtige Dinge tun. Denn wir ziehen unbewusst an, worauf wir uns konzentrieren.

Möchtest Du mehr Zeit, dann konzentriere Dich auf die Zeit. 
Möchtest Du sinnvoll genutzte Zeit, dann konzentriere Dich auf das sinnvolle. 
Möchtest Du Zeit nutzen, um etwas in Deinem Leben zu verbessern, dann konzentriere Dich auf die Dinge, die etwas in Deinem Leben verbessern können.

Statt abends vorm Fernseher abhängen, vielleicht lieber früher schlafen gehen. 
Statt ständig jeden Beitrag bei FB oder jede WhatsApp direkt zu lesen und zu beantworten, konzentriere Dich auf die wirklich notwendigen. 
Und dann frage Dich: Gibt es überhaupt wirklich notwendige?

Mache Dir immer wieder bewusst, was Du gerade tust. 
Und dann frage Dich: Ist das wirklich gerade nötig? 
… 
Wirklich??? 
Oder kann das auch liegenblieben, warten oder von jemand anderem erledigt werden? 
Erledigt es sich vielleicht sogar von selbst?

11.Tust Du bewusst, was Du tust?
Alles, was wir wirklich bewusst tun, funktioniert besser, schneller, effektiver, leichter, macht mehr Freude und nur Bewusstes können wir auch bewusst genießen. 
Denk auch an Punkt 5.

Durch Dein Bewusstsein konzentrierst Du Deine Energie auf genau das, was Du willst. 
Somit wirst Du es schneller, fehlerfreier und angenehmer erledigen können.

Kleine Pepper überall im Haus und in jeder Jacken- und Hosentasche können Dich zum Beispiel daran erinnern, Dich bewusst auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

12.Bist Du ein Workaholic?
Wenn Du viel angestrengt und konzentriert arbeitest: Mach öfter mal eine Pause!

In einem Workshop wurde mal von Studien gesprochen, in denen herauskam, dass nach 1 – 2 Stunden Arbeitszeit die Produktivität massiv sinken soll.

Ich stehe Studien immer sehr skeptisch gegenüber, weil sie unter ziemlich „unnatürlichen sterilen“ Bedingungen stattfinden müssen und außerdem nie alle Faktoren Berücksichtigung finden können.

Außerdem war ich lange Zeit selbst Workaholic. Pause? Was ist das?!!!

Trotzdem bin ich dem Tipp gefolgt, nach 50 Min. 10 Min. Pause einzuschieben. 
Und mit Pause ist nicht gemeint, Däumchen zu drehen und zum Beispiel weiter auf den Bildschirm oder die Uhr zu starren, wann die 10 Min. denn nun endlich um sind.

Mit Pause ist gemeint: Meditieren, mal an die frische Luft gehen, den Blick in die Ferne schweifen lassen oder Augen zu und eine Runde träumen, Dehnübungen oder zu Deiner Lieblingsmusik eine Runde abzappeln. 
Also wirklich komplett abschalten von dem, was Du gerade vorher gemacht hast.

Ich hab mich fürs Tanzen entschieden und musste mich anfangs wirklich zwingen, 10 Minuten durchzuziehen. 
Und so geht es den meisten, die damit starten. Du glaubst, die Pause sei nun lange genug gewesen und schaust auf die Uhr – nur um festzustellen: Es sind gerade mal 2 oder 3 Minuten um.

Das Interessante: ich konnte dadurch tatsächlich meine Leistungsfähigkeit erhöhen. Ich arbeite somit weniger, aber deutlich effektiver und mache zudem was für meine Gesundheit, lasse die Energien wieder frei fließen bzw. schaffe wieder ein Gleichgewicht. Und das klappt nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen. :-)

13.Liebst Du, was Du wirklich tun musst?
Also das, was Du tatsächlich nicht liegenlassen oder abgeben kannst?

Ob wir etwas lieben oder hassen, ist eine meist unbewusste Entscheidung von uns aufgrund unserer Glaubenssätze, innerer Einstellung usw. Und wir können und DÜRFEN umentscheiden, wenn es uns so nicht „gut“ tut.

Wir dürfen Hausarbeit, Drecksarbeit, Putzen oder was auch immer Du hasst oder einfach nicht magst, wirklich und tatsächlich lieben.
Wir dürfen uns dazu entscheiden.

Tu doch einfach mal so, als ob Du das lieben würdest, was Du eigentlich hasst!

Wenn Dir das „gut“ gelingt, wirst Du merken, dass es Dir leichter von der Hand geht, mehr Freude bereitet und schneller erledigt ist.

Ich hasste früher Telefonieren oder mich irgendwo zeigen oder offen reden.
Ich bin zwar keine Rampensau geworden – aber ich finde es okay und meist macht es inzwischen sogar richtig Spaß!

14.Gefällt es Dir, wie es jetzt ist?
Wenn ja, dann lass Dein Chaos eben so weiterlaufen. ;-) 
Frage Dich aber bitte noch eines: Gefällt es auch denen, die mit Dir leben (müssen)?

Wenn nein, dann verändere etwas für SIE! 
Und natürlich auch, wenn es Dir selbst auch nicht gefällt.

Veränderung kommt nie von selbst.

Wenn Du alles so machst, wie bisher, wie immer, wird auch alles wie bisher bleiben.

Wenn Du eine Veränderung möchtest, kommt es drauf an, dass Du diese Veränderung in die Wege leitest. Ansonsten hast Du keine Chance!

Und als letzte Frage:
15.Bist Du bereit, Hilfe anzunehmen?
Dies hat auch ganz viel mit Deinem Selbstwert und dem Wert Deiner Lebenszeit zu tun.

Du kannst Dir alles, was ich Dir an Fragen mit an die Hand gegeben habe und noch viel mehr für Dich selbst nach und nach erarbeiten und in Deinem Alltag umsetzen, um Deine Zeitprobleme aufzulösen. Keine Frage.

… doch eine Frage hätte ich jetzt noch: 
Hast Du die Zeit dazu, das selbst und allein durchzuziehen?

Wenn Du jetzt sofort sagst: „Ja klar, kein Thema!“ Super. Dann gratuliere ich Dir. Denn dann hast Du schon mal eine ganze Menge verstanden. Und wahrscheinlich sind Deine Zeitprobleme nicht besonders groß.

Wenn Du jetzt aber noch zweifelst 
oder sagt: „Ich würd ja gerne, aber mir fehlt die Zeit“ 
oder wenn Du überhaupt nicht weißt, wo Du anfangen sollst
oder wenn Dir Ideen fehlen, wie Du die Dinge passend für DEIN Leben umsetzen kannst, dann …

…lass uns reden.

Lass uns gemeinsam schauen, wie wir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge in Deinem Leben zaubern können und wie ich Dich dabei unterstützen kann. 
Melde Dich zum Vorgespräch bei mir an. Völlig kostenlos und unverbindlich. Lass uns einfach mal reden, wo Du stehst, wo Du hin möchtest und ob ich denke, dass ich Dir dabei helfen kann. Alles Weitere klären wir dann.

Ich hab Zeit für Dich – und Du?

Alles Liebe
Selina

Admin - 13:39:12 @ Menschen in Harmonie | Kommentar hinzufügen

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