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Würdest Du Dich über Unterstützung und Hilfestellung in diesem Bereich freuen? Dann schreibe mir bitte gern! Wir werden gemeinsam – kostenlos und unverbindlich – eine Übersicht über die derzeitige Situation erarbeiten, schauen wo es hakt und wo die Reise hin gehen soll. Auf dieser Grundlage besprechen wir dann in aller Ruhe eine mögliche weitere Zusammenarbeit. Natürlich können wir das auch telefonisch machen, wenn es Dir lieber ist. Dazu vereinbaren wir gerne einen Telefon-Termin, damit ich auch genügend Zeit für Dich einplanen kann.

Du bekommst diese Zeit und Energie für die Vorbesprechung von mir geschenkt. Denn Du bist es mir wert! Melde Dich aber nur, wenn Du wirklich bereit bist, in die Veränderung zu gehen und etwas dafür zu tun! Bist Du bereit mitzuarbeiten, neue Wege zu gehen, vielleicht auch an oder in Dir etwas zu verändern? Wenn ja, dann melde Dich!

 

Ich bin Selina Haupt, Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie (somit auch Hundetraining) und Geistheilerin für Menschen. Mehr über mich findest Du unter Privat und Beruf.

Möchtest Du mich lieber persönlich kennenlernen, dann ist auch das natürlich möglich. Begleite mich zum Beispiel einfach auf einer meiner täglichen Hunderunden. Auch hierfür melde Dich bei mir und wir vereinbaren einen Termin. Ich freu mich auf Dich!

 

Unten im Blog geht es rund um Tiere und Geistheilung für Menschen. Nach und nach wird hier einiges an Gedanken, Informationen und Ratschlägen zu finden sein. Viel Spaß beim Schmökern! 

Inzwischen gibt es im Blog auch eine Sparte speziell für THP-Kolleginnen!

 

Alles Liebe und eine schöne Zeit!

Selina 

 

 

Blog rund um Tiere und Geistheilung für Menschen 

 

(Die hier vorgestellten Methoden stellen keinen Ersatz für medizinische oder verhaltenstherapeutische Untersuchungen und Behandlungen dar, sind oft aber wunderbare Ergänzung dazu! Sie sind naturwissenschaftlich umstritten und nicht anerkannt. Viele Menschen, auch mich, haben sie dennoch überzeugt.) 


11. Februar 2019, 12:21

Entlaufen oder nicht?

Vor einigen Wochen, 6.30 Uhr an der Bushaltestelle: ein junges Kätzchen geht von einem zum anderen, sucht Kontakt. Einige Kinder streicheln es. Es humpelt vorn ein wenig, sieht ansonsten aber sehr gut gepflegt und gesund aus. Als der Schulbus weg ist, entscheide ich mich dazu, den kleinen Kater mitzunehmen. Also keine große Runde mit Hundedame Cielo, sondern auf dem kürzesten Weg ab nach Hause, schauen, ob der Kleine gechipt und hoffentlich auch registriert ist und ansonsten ab ins Tierheim mit ihm. An der gut befahrenen Straße kann er jedenfalls nicht bleiben.

Er ist sehr zutraulich und neugierig, Cielo ist ihm aber dann doch nicht ganz geheuer. Also: Cielo, halte Dich etwas zurück. Dann ein wenig streicheln und den kleinen Kerl hochnehmen, zum Glück alles kein Problem.

Auf dem Weg zur Straße biegt plötzlich ein Auto ein, Tür auf und die Fahrerin spricht mich ganz aufgelöst an: „Das ist Tiger – wir suchen ihn seit zwei Tagen!“

Die Frau war gerade auf dem Weg, ihre Kinder zur Schule zu bringen und wie der "Zufall" so will, hat sie mich dann mit ihm auf dem Arm gesehen.

Der Kleine wurde von allen schon schmerzlich vermisst. Eine riesen Freude brach unter den Kindern aus und auch die Mutter war sehr erleichtert. So konnten Cielo und ich doch direkt unsere große Runde drehen.

Leider ist so etwas aber nicht die Regel.

Bei Katzen ist es oft schwierig zu beurteilen, ob sie nur ihren täglichen Streifzug machen, vielleicht sogar verwildert draußen leben oder auf der Suche nach ihrem Zuhause herumirren.

Aber oft gibt es auch Anhaltspunkte: Die meisten Katzen, die einfach nicht mehr nach Hause finden (warum auch immer), aber ein gutes Zuhause haben, sind so wie der Kater und suchen direkt nach Kontakt, laufen jedem, der sie ein wenig beachtet hinterher, versuchen Anschluss zu finden.

Wenn Du selbst nicht weißt, wo das Tier hingehört: Ruhe bewahren, vielleicht bei nahegelegenen Häusern anklingeln und nachfragen, ob die Katze bekannt ist. Ansonsten ab ins Tierheim mit ihr, wo auch kontrolliert wird, ob die Samtpfote gechipt/tätowiert und registriert ist.

Voraussetzung für das beschriebene Verhalten ist natürlich eine wirklich gute Sozialisation auf Menschen. Meist sind es noch recht junge Katzen, die bei ihren ersten Streifzügen nicht beobachtet und rechtzeitig zurückgeholt werden und dann den Rückweg einfach nicht mehr finden.

Ältere, gesunde Tiere verlaufen sich normalerweise nicht so einfach, wenn sie an ihr Zuhause und an Freigang gewöhnt sind. Wenn sie doch verschwinden, können die Gründe sehr unterschiedlich sein: einige haben ein paar Tage, manchmal auch mehrere Wochen oder Monate „etwas Wichtiges zu tun“ und kommen dann irgendwann wieder, wenn sie es „erledigt“ haben.
Andere werden bei ihren Streifzügen vielleicht irgendwo versehentlich eingesperrt.
Wieder andere möglicherweise verletzt oder getötet.

Das Problem bei verletzten Tiere ist oft, dass sie sich in schützendes Gebüsch oder an einen anderen sicheren Ort zurückziehen, praktisch nicht mehr gesehen werden und dort ausharren, bis es ihnen wieder besser geht oder sie eben versterben. Auch verschreckte, panische Katzen machen das meist. Sie sind dann einfach wie vom Erdboden verschluckt, obwohl sie vielleicht noch ganz in der Nähe sind. Selbst auf Zuruf ihrer Menschen reagieren sie oft in so einer Situation nicht.

Es gibt aber auch solche, die sich einfach neue Dosenöffner suchen, weil es dort besser schmeckt, keine tobenden Kinder oder Nachbarskatzen vorhanden sind oder es für sie aus welchen Gründen auch immer einfach schöner ist. Auch das gibt es.

Scheue, schüchterne Katzen, die sich verlaufen haben oder entlaufen (vielleicht, weil sie eigentlich reine Wohnungskatzen sind), gehen Menschen aus dem Weg, verwildern mitunter, wenn ihnen nichts zustößt.
Solche Katzen kannst Du normalerweise nicht von Hand einfangen – höchstens mit entsprechenden Fallen, wenn sie sich gut anfüttern lassen. Bei vielen Tierschutzvereinen kannst Du sie leihweise bekommen. Also einfach mal nachfragen bei Bedarf. Oft wirst Du solche Tiere aber auch überhaupt nicht zu Gesicht bekommen, weil sie sich einfach ungern bei Menschen blicken lassen.

Kranke, verletzte Katzen, die sich mitnehmen lassen, sollten immer versorgt werden. Also ab ins Tierheim. Falls es eilt mit medizinischer Versorgung: Zuerst (!) im Ordnungsamt/Fundbüro melden oder, wenn das geschlossen ist, bei der Polizei. Am besten schriftlich bestätigen lassen oder Namen des Gesprächspartners und Uhrzeit notieren. Und erst dann das Tier vom Tierarzt versorgen lassen – sonst bleibst Du auf den Behandlungskosten sitzen.
Um Zeit für das verletzte Tier zu sparen, kann die Fundanzeige auch jemand anders übernehmen und Du bringst das Tier in der Zeit zum Tierarzt.

Übrigens haben nicht nur Tierheime und Tierärzte ein Chip-Lesegerät, um zu prüfen, ob das Tier mit einem Transponder gekennzeichnet und registriert ist. Auch ich habe mir so ein Gerät angeschafft, um nicht jedes Mal gleich losfahren zu müssen. So konnte schon öfter mal ein Vierbeiner direkt wieder mit seinen Menschen vereint werden, ohne einen Zwischenstopp im Tierheim einlegen zu müssen.

Bei Katzen ist das leider noch nicht die Regel. Es laufen immer noch viel zu viele Tiere ungechipt durch die Gegend. Das kann ich nicht nachvollziehen. Denn den Transponder zu spritzen geht schnell. Es ist nur ein kleiner Pieks und muss ja nicht jährlich wiederholt werden.

Es ist schade, dass immer noch viel zu viele Menschen lieber teure Weihnachtsgeschenke, unnütze und oft ungesunde Leckerchen und kostspieliges Schnickschnack-Spielzeug für ihre Katzen kaufen, als einmalig in einen Chip und die paar Minuten für die Registrierung beim Deutschen Haustierregister und/oder Tasso zu investieren.

Lieber gesunde, naturnahe Ernährung, Trockenfleisch- oder -Fisch-Häppchen (evtl. selbst getrocknet) als Leckerchen und zu Weihnachten (und eigentlich sollte jeden Tag Weihnachten sein ;-) ) eine Extra-Spielrunde und/oder Kuschelrunde mit ihren Menschen. Davon profitieren am Ende alle.

Im Übrigen lässt sich viel Spielzeug aus „Abfall“ (z. B. einen Karton mit alten, zerknüllten Zeitungsseiten füllen, paar Trockenfleisch-Leckerchen darin verteilen - fertig) und Naturgegenständen selbst herstellen. Das Internet ist voll mit Ideen, falls Du vielleicht selbst nicht so viel Fantasie hast. So sparen wir am geeigneten Ende und haben Reserven für Wichtigeres. ;-)

Möge Deine Samtpfote ihren Weg immer wieder sicher zu Dir nach Hause finden!

Alles Liebe
Selina

P.S. Und übrigens: wenn Du schon so hilfsbereit bist, fremde oder gar verwilderte Katzen zu füttern, finde ich das toll. Aber dann lass sie (wenn sie wirklich kein Zuhause haben), so schnell wie möglich kastrieren. Manchmal unterstützen Tierschutzvereine oder das zuständige Tierheim das. Wenn nicht, lass es trotzdem machen! Du glaubst gar nicht, wie viel Futterkosten Du Dir sparst, wenn Du dadurch nur einzelne Streuner versorgen musst, anstatt in kürzester Zeit auch deren Nachwuchs.

Redakteur